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In
der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist eine Fähre der Reederei
Moby Lines im Hafen von Livorno auf eine Sandbank gelaufen. Die
21 deutschen Passagiere der "Moby Rider" haben die Nacht
auf der Fähre verbracht und sind am nächsten Morgen zurück
an Land gebracht worden. Die Stimmung an Bord sei trotz der vermasselten
Überfahrt nach Sardinien gut gewesen, so eine Meldung der Moby
Lines. Die Passagiere verbrachten die Nacht in ihren Campern, am
frühen Morgen wurde ein Übersetzer zu den deutschen Urlaubern
gebracht um die Situation zu erklären. Später wurden die
Passagiere mit Booten an Land gebracht. Die Fähre konnte zunächst
nicht geborgen werden, so dass die Passagiere auf die Rückgabe
ihrer Fahrzeuge warten müssen.
Das Schiff war kurz vor Verlassen des Hafens bei schwerer See auf
eine Sandbank gelaufen. Der Lotse des Hafens hatte kurz vorher das
Schiff verlassen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist nach wie
vor ungeklärt. Die Moby Rider war erst im März diesen
Jahres überholt worden und war in technisch einwandfreiem Zustand.
Der Kommandant der Moby Rider war bereits 2003 in ein Fährunglück
verwickelt. Damals war die "Moby Magic" auf einen noch
ungeklärten Gegenstand auf See geprallt. Nachdem schon mehrere
Bergungsversuche fehlschlugen, soll die Fähre im Laufe des
Freitagnachmittags bei Flut und ruhiger See an Land gezogen werden.
Außerdem soll der Treibstoff aus der Fähre gepumpt werden,
um das Schiff leichter zu machen.
Ein Trost bleibt den Passagieren, die am Freitag noch auf die Rückgabe
ihrer Autos warteten: Moby Lines versprach Ihnen drei Jahre freie
Fahrt auf allen Fähren des Reederers.
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